Hilde Würtheim

Die Menschen der Hilde Würtheim

Vernissage am 22.09.2017 um 19:00 Uhr am Stellwerk
23.09.2017 bis 15.10.2017
Samstag und Sonntag,
sowie am 03.10.2017 von 14:00 bis 17:00 Uhr


Hilde Würtheim hatte zahlreiche Ausstellungen in Franken, aber auch auf der "Großen Kunstschau" Worpswede, im Emslandmuseum Clemenswerth, im „Thomas Dehler Haus“ in Berlin, in der Ev. Akademie Tutzing und viele andere mehr.
Sie schafft lebensgroße, gefasste Figuren aus Ton. Diese wirken aus einer schwebenden Stille heraus, nicht auftrumpfend, doch beständig, konzis und wie ein Gegenentwurf zu unserer zerrissen wirkenden Welt.
Nicht das Scheitern steht im Mittelpunkt, sondern das Gelingen in Gelassenheit.

Der Link zur homepage der Künstlerin: http://hilde-wuertheim.de/
Wir freuen uns schon jetzt auf Ihr Kommen!

 


Im Zug der Zeit
Zu Beginn der Arbeit an diesen Seiten haben wir uns entschlossen, unser Tun in den Reitern Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft darzustellen. Natürlich gibt es auch zeitunabhängige Informationen auf dieser Homepage, die in den anderen Reitern ihren Platz finden. Seit einem Jahr wird die Seite nun so betrieben. Was ist es geworden?
Die Vergangenheit wächst, sie wächst wie die Vergangenheit eines jeden. Sie scheint an Gewicht zuzunehmen. Kippen wir bald hintenüber?
Die Zukunft nimmt sich mit dem Lauf des Jahres wie eine konstante Schwingung aus. Sie kommt uns immerzu mit etwas entgegen.
Wie ist es mit der Gegenwart?
Ich stehe an einem Hang und blicke auf den dahinter liegenden Wald, der seine Herbstfarben trägt. Ein kleiner Schatten schießt durch mein Sichtfeld. Die raschen Bewegungen und seine gerade Flugbahn lassen mich unmittelbar erkennen, dass es eine Taube ist. Dass es eine Taube war. Kaum ist sie aus dem Blick, schon ist sie Vergangenheit.
Ich möchte ja nicht all zu erbaulich werden, aber so gesehen, ist die Gegenwart schmal wie ein Grashalm. Im Kladdentext eines Buches las ich, wir leben wie in einem Zugabteil. Draußen fliegt die Landschaft vorüber, aber wir haben die Vorhänge zugezogen. Wir leben entweder in der Zukunft oder in der Vergangenheit. Es wäre an der Zeit, die Vorhänge zurück zu ziehen.
In unserer Gegenwart hier auf der Homepage findet sich meist nur eine Taube, aber die Vergangenheit ist schon ein ziemlicher Taubenschlag geworden.

Hans Peter Schöler